KREISTAGSFRAKTION
Bündnis 90 / Die Grünen
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Kreis Soest
FB Bau, Kataster und Umwelt
Herrn von Schroeder
Hoher Weg 1-3
59494 Soest
Antrag für die Sitzung des Ausschusses für Bau- und Straßenwesen am 08.05.2008
auf Entwicklung eines Maßnahmenkataloges durch die Verwaltung zur CO2-Reduzierung an kreiseigenen Gebäuden.
Sehr geehrter Herr von Schroeder,
in der Sitzung von o.g. Ausschuss am 03.05.2007 wurde die Verwaltungsabteilung Immobilien beauftragt, die Möglichkeiten von „CO2-Minderungsmaßnahmen und den Einsatz von regenerative Energien in kreiseigenen Gebäuden“ zu prüfen.
Im Oktober 2007 haben die Fraktionen den Untersuchungsbericht der Abteilung Immobilien überreicht bekommen. Für den übersichtlichen und gut ausgearbeiteten Bericht möchten wir uns hiermit noch einmal recht herzlich bedanken. Der Bericht gibt einen Überblick über den zur Zeit möglichen Einsatz von regenerativen Energien, energiesparenden Maßnahmen in der Gebäudetechnik, baulichen Wärmeschutz und die Finanzierung von Maßnahmen mit der Möglichkeit der Inanspruchnahme von Fördermitteln.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Einsparungen im Wärmebereich schon greifen, aber auch noch weiter vorangetrieben werden können. Beim Stromverbrauch ist in den Schulen und Verwaltungsgebäude kein Rückgang des Energieverbrauchs festzustellen.
Wir beantragen, dass die Verwaltung , einen Maßnahmenkatalog zur Verringerung des Energieverbrauchs in Schulen und Verwaltungsgebäuden mit einem entsprechendem Zeitrahmen und einer Prioritätenliste zu entwickeln. Folgende Aspekte und Bewertungen sollen darin berücksichtigt werden:
Vorrangig ist bei Sanierung und Modernisierung von Gebäuden, in Bezug auf Einsatz des Brennstoffs regenerative Energie einzusetzen.
Die Reduzierung des Stromverbrauches
Die Optimierung des energetischen Gebäudemanagement ist voranzutreiben, einschließlich Schulungsprogramme für die im Gebäudeverwaltungs- und - management beschäftigten Mitarbeiter|Innen
Die Dämmung von Gebäuden auf Niedrigenergiehausstandard.
Die Photovoltaik in und an Gebäuden durch den Kreis, gegebenenfalls Gestellung von Flächen von Investoren, auf kreiseigenen Gebäuden, wobei Bürgergemeinschaften und IG´s, ohne kommerziellen Hintergrund, Vorrang gegeben werden sollte
Der Aushang des „Energiepass“ für öffentliche Gebäude.
Mit freundlichen Grüßen
-Fraktionsvorsitzende-
nachrichtlich: Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktionen der CDU, SPD, BG, FDP